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Regionalmanagement der Region Saargau wird vom Ministerium für Umwelt mit rund 74.000 Euro gefördert
Das von ARGUS concept betreute Regionalmanagement im Saargau erhält eine weitere finanzielle Unterstützung durch das saarländische Umweltministerium. Dieses meldet im Internet:

Das Ministerium für Umwelt unterstützt gemeinsam mit dem Bund die Fortführung des Regionalmanagement der Region „Saargau“ mit rund 74.000 Euro. Zur Region „Saargau“ haben sich die Gemeinden Überherrn, Wallerfangen und Rehlingen-Siersburg mit allen Gemeindeteilen im Landkreis Saarlouis sowie die Stadtteile Silwingen, Mondorf, Mechern und Hilbringen der Kreisstadt Merzig innerhalb des Landkreises Merzig-Wadern zusammengeschlossen und in den Jahren 2005 und 2006 ein Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept (ILEK) mit einem gemeinsamen Leitbild für die Region erarbeitet. „Das Zusammenrücken der Kommunen unter dem Dach eines gemeinsamen Leitbilds und das zentrale Regionalmanagement stärken die Region“, so Umweltminister Stefan Mörsdorf. „Dieses Engagement trägt bereits erste Früchte, wie z.B. die Errichtung eines Naherholungsparkplatzes als Ausgangspunkt und Eingangstor zum Rad- und Wanderwegenetz der Region Saargau in Überherrn oder die Wiederherstellung des historischen Stadtmauerweges in Berus zeigen.“ Aufgabe des Regionalmanagements ist es, bei der praktischen Umsetzung des Entwicklungskonzeptes den Gemeinden aber auch den übrigen Projektträgern beratend, koordinierend und in Fragen der Finanzierung und der Fördermöglichkeiten behilflich zu sein sowie die Entwicklung und das Zusammenwachsen der Region nachhaltig zu fördern.
Hintergrundinformationen: Damit der ländliche Raum seine vielfältigen Funktionen als Lebens-, Wirtschafts-, Natur- und Erholungsraum erfüllen kann, bedarf es einer integrierten und innovativen ländlichen Entwicklung. Einer Entwicklung, die gekennzeichnet ist durch regionale Wirtschaftskreisläufe, Netzwerke und Kooperationen sowie durch eine aktive Bürgerbeteiligung. Deshalb verlagerte sich die Förderung der Entwicklung des ländlichen Raums in den vergangenen Jahren mehr und mehr von einzelnen sektoralen Entwicklungsstrategien hin zu integrierten ländlichen Entwicklungskonzepten (ILEK). Nicht mehr das Dorf als abgegrenzte Siedlungseinheit oder der landwirtschaftlich oder forstwirtschaftlich genutzte Raum sind Gegenstand von Untersuchungen, Planungen und Förderung, sondern die gesamte Region. Daher schließen sich mehrere ländliche Gemeinden zusammen und entwerfen gemeinsam ein Leitbild für ihre zukünftige Entwicklung.
 
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