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Sichtbarkeitsuntersuchungen mit GIS Drucken E-Mail
Einsehbarkeitsanalysen zur Ermittlung des Eingriffs von neu zu errichtenden Baukörpern auf das Landschaftsbild

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Auftraggeber:
Verschiedene Kommunen und Unternehmen

Bearbeitungszeitraum:
Frühjahr 2008

Größe des Projektgebiets:
100 km2

Leistungsumfang:

Als planerischer Fachbeitrag oder im Rahmen der Ermittlung der Umweltverträglichkeit




Projektinformationen:

Insbesondere im Zusammenhang mit der Errichtung von Windkraftanlagen, aber auch von Leitungsmasten und größeren Baukörpern, kommt es immer wieder zur Frage der Verträglichkeit des Vorhabens im Hinblick auf den Schutz des Landschaftsbildes. In wie weit sind schutzbedürftige Räume, die etwa über eine besondere Bedeutung für Tourismus und Naherholung verfügen, durch die Baukörper betroffen?

Fragen, die sich in diesem Bereich stellen sind dann etwa:
  • Aus welchen Bereichen kann welche geplante oder auch bestehende Anlagen gesehen werden?
  • Wie stellt sich aus einzelnen Bereichen die optische Präsenz der Anlagen dar?
  • Wie verändern sich die Sichtbeziehungen bei einer Veränderung der Anlagenhöhe oder des Anlagenstandortes?
  • Welche Bereiche mit erhöhtem Schutzbedürfnis sind innerhalb bestimmter Entfernungszonen betroffen?
  • Wie kann der mit der Anlagenerrichtung verbundene Eingriff ermittelt und damit der erforderliche Ausgleich quantifiziert werden?
Mit Hilfe moderner Geoinformationssysteme lassen sich diese Fragen effektiv und stets nachvollziehbar bearbeiten. Grundlage dafür bildet ein Digitales Geländemodell des Untersuchungsgebiets, das im Bereich von Wald- und Siedlungsflächen um die Bestandshöhen überhöht wird. Die Raumempfindlichkeit ergibt sich dann aus den Nutzungen und der Schutzbedürftigkeit der einzelnen Landschaftsräume.
Mittels einer Rasteranalyse werden dann für die geplanten Anlagenstandorte die Sichtbereiche ermittelt und den Landschaftsbildeinheiten verschnitten.
Durch Veränderungen von Bezugshöhe und Anlagenstandorten lassen sich schnell verschiedene Planungsvarianten in ihren Auswirkungen miteinander vergleichen.
Die Ergebnisse lassen sich als Karten und Flächenbilanzen darstellen. Darüber hinaus ist auch die perspektivisch korrekte, photorealistische Bildmontage von einzelnen Beobachtungspunkten möglich.

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